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Gastric Bypass in Schlüssellochtechnik

Weight Doctors BARIATRICS® Magenbypass

Eine kleine Magentasche und eine Umleitung des Dünndarms: Der Magenbypass verkleinert den Magen um 85–90 % und wirkt zweifach. Für Menschen mit einem BMI über 45, in Ausnahmefällen auch darunter.

So ist Ihre Therapie aufgebaut

Zwei Bausteine.
Ein Plan.

Die Weight Doctors® MEMBERSHIP ist die Basis jeder Therapie: ärztliche Steuerung, Verlaufskontrolle und Nachsorge. Darauf baut die Behandlung auf, die Sie gemeinsam mit Ihrem Facharzt wählen.

Baustein 1

Weight Doctors® MEMBERSHIP

Die Basis für jede Weight Doctors® Therapie – mit den Werkzeugen, die Ihre Behandlung tragen und den Verlauf für die ärztlichen Gespräche festhalten.

  • Weight Doctors® AppGewicht, Bewegung und Schlaf im Blick, für iOS und Android
  • Digitale KörperwaageBluetooth-Waage, die Werte fließen direkt in die App
  • 3D BodyscanKörperzusammensetzung objektiv messen, bis zu zweimal im Jahr
  • Priorisierter Facharzt-Zugangper Telefon, Video oder vor Ort, ohne lange Wartezeit
  • 360-Coaches und Weight Doctors® MiraErnährung und Verhalten im Alltag, Nachsorge mit Ihren Coaches
  • E-Rezept-ServiceVerordnungen digital – nach ärztlicher Freigabe
Mehr zur Membership
Baustein 2

Weight Doctors BARIATRICS® Magenbypass

Eine kleine Magentasche und eine Umleitung des Dünndarms: Der Magenbypass verkleinert den Magen um 85–90 % und wirkt zweifach. Für Menschen mit einem BMI über 45, in Ausnahmefällen auch darunter.

Eingriff
Minimal-invasive OP (Schlüssellochtechnik)
Dauer
ca. 120–150 Minuten
Preis
ab 2.500 €
Kosten

Die Membership ersetzt keine ärztliche Entscheidung: Ob und welche Behandlung sinnvoll ist, entscheidet Ihr Facharzt nach medizinischer Prüfung.

Persönlich für Sie daDr. med. Oliver Scheffel · Adipositaschirurgie

Ihr Ratgeber

Der Magenbypass im Überblick

Wie der Bypass wirkt, für wen er infrage kommt und wie Vorbereitung und Operation ablaufen – und worauf es danach ankommt: Ernährung, Risiken und Kosten.

So wirkt der Magenbypass

Beim Magenbypass wird aus dem oberen Teil des Magens eine kleine Magentasche geformt, die Pouch – oft auch kleiner Vormagen genannt. Sie fasst nur 50–100 ml und wird direkt an eine Schlinge des Dünndarms angeschlossen. So gelangt die Nahrung über die Pouch in den Dünndarm und umgeht den Magen; daher der Name Bypass, also Umgehung. Anders als beim Schlauchmagen bleibt der Restmagen im Körper, ist aber stillgelegt.

Damit verbindet der Bypass zwei Funktionsprinzipien – und darin unterscheidet er sich von Magenballon, Magenband, Schlauchmagen und dem endoskopischen Weight Doctors SLEEVE®, die vor allem über die Verkleinerung wirken:

Hände des OP-Teams führen die Instrumente durch kleine Zugänge in der Bauchdecke
  • RestriktionDie kleine Tasche ersetzt das ursprüngliche Magenvolumen. Sie können deutlich weniger Nahrung aufnehmen und spüren schon nach kleinen Mengen ein Sättigungsgefühl.
  • MalabsorptionWeil der Dünndarm neu verbunden wird, treffen Speisebrei und die Verdauungssäfte von Galle und Bauchspeicheldrüse erst später zusammen. Ein Teil der Nährstoffe wird deshalb nicht verdaut und nicht als Energie verwertet.
  • StoffwechselDie hormonelle Umstellung nach dem Bypass kann den Blutzucker verbessern, oft schon bevor das Gewicht sinkt – bedeutsam bei Diabetes mellitus Typ 2.

Was den Magenbypass ausmacht

  • Doppelte WirkungWeniger Platz für Nahrung und eine geringere Aufnahme von Nährstoffen: Der Bypass verbindet Restriktion und Malabsorption.
  • Sicher versorgt nach der OPDie Weight Doctors® Nationalklinik hat eine eigene Intermediate-Care-Station: Tritt nach der OP etwas Unerwartetes auf, werden Sie direkt vor Ort weiterbetreut.
  • Hilfe bei Lust auf SüßesDer Bypass eignet sich besonders für Menschen, denen es schwerfällt, Süßigkeiten, fettreiche Snacks oder kalorienreiche Getränke loszulassen.
  • Starke VerkleinerungDer Magen wird um 85–90 % verkleinert; die verbleibende Tasche fasst nur noch 50–100 ml. Geeignet für Abnehmziele von deutlich mehr als 40 kg.
  • Auch nach früherem BypassWeight Doctors® bietet auch Sekundäreingriffe an und kann auch nach einer früheren Magenbypass-OP helfen.

Für wen eignet sich der Magenbypass?

Der Body-Mass-Index zeigt als erster Anhaltspunkt, wie stark das Übergewicht die Gesundheit belastet. Ein BMI von 40 bedeutet bei einem Mann oft rund 50 kg Übergewicht, bei einer Frau rund 40 kg. Der Bypass ist für Menschen gedacht, die deutlich mehr als 40 kg verlieren sollten – und für die das Chancen-Risiko-Profil dieses größeren Eingriffs besonders gut passt.

Patientenberaterin von Weight Doctors® am Schreibtisch
  • Empfohlen ab einem BMI über 45, in Ausnahmefällen auch darunter.
  • Für eine Magen-OP gilt bei uns ein BMI um 40 als Untergrenze – darunter ist das endoskopische Weight Doctors SLEEVE® die schonendere Alternative.
  • Für Abnehmziele von deutlich mehr als 40 kg.
  • Besonders, wenn Süßigkeiten, fettreiche Snacks oder kalorienreiche Getränke schwer loszulassen sind.
  • Wenn klassische Diäten, Medikamente und Bewegungstherapien keinen dauerhaften Erfolg gebracht haben – das klären wir im ausführlichen Beratungsgespräch.
  • Die Veränderungen nach der OP treten rasch ein. Sie sollten bereit sein, sie bewusst und engagiert anzunehmen.
  • Ihre Voraussetzungen: Neben dem BMI zählen Begleiterkrankungen wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder Schlafapnoe. Sie sind mindestens 18 Jahre alt und psychisch stabil; eine Schwangerschaft besteht nicht und ist nicht unmittelbar geplant.
  1. BMI ab 35Kasse möglich mit Begleiterkrankungen
  2. BMI ab 40Untergrenze für eine Magen-OP
  3. BMI ab 45Magenbypass empfohlen
BMI-Skala nach WHOIhren BMI berechnen

Voraussetzungen klären,
gut vorbereitet in die OP

Die Erfolgschancen einer Magen-OP sind groß, aber sie darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Vorab klären wir deshalb alle wichtigen Voraussetzungen: ob Ihre konventionellen Abnehmversuche ausgeschöpft sind, welches Verfahren zu Ihren Bedürfnissen und Erwartungen passt und ob Ihr gesundheitliches Profil dazu passt.

Als Selbstzahler kann es nach dieser Abklärung zügig gehen; soll Ihre Krankenkasse die Kosten übernehmen, dauert die Vorbereitung in der Regel rund ein halbes Jahr. Diese Bausteine gehören dazu:

Mitarbeiterin mit Maske und Handschuhen hält ein Endoskop im Behandlungsraum
  • MagenspiegelungVor der OP sehen wir uns Speiseröhre und Magen von innen an. So fallen Entzündungen oder andere Befunde auf, die vorher behandelt werden sollten oder gegen den Eingriff sprechen.
  • Blutbild und AusgangswerteEin großes Blutbild deckt bestehende Mängel auf und liefert die Werte, an denen sich die Nachsorge orientiert; der 3D-Bodyscan hält Ihren Ausgangspunkt fest.
  • Ernährung vorbereitenMit einem Ernährungsleitfaden und der Ernährungsberatung stellen Sie sich darauf ein, nach der OP mit deutlich kleineren Portionen gut versorgt zu sein.
  • Multimodales Konzept (MMK)Für die Krankenkasse geht meist ein Programm über sechs Monate voraus – Ernährungsberatung, Bewegungsprotokoll und psychologisches Gutachten. Alle Termine organisieren wir.
  • Der OP-TagSie kommen nüchtern in die Weight Doctors® Nationalklinik in Wertheim, etwa 40 Minuten südlich des Frankfurter Flughafens, und werden am Tag der Operation aufgenommen.

So läuft die Operation ab

Einen großen Bauchschnitt gibt es nicht: Operiert wird in Schlüssellochtechnik. Das senkt die Operationsrisiken und kann die Erholung deutlich beschleunigen – gerade bei hohem Übergewicht ist das wichtig. Die Operation dauert etwa 120–150 Minuten, in vier Schritten:

Operationssaal der Weight Doctors® Nationalklinik in Wertheim
  1. Narkose und ZugangUnsere Fachärzte für Anästhesie leiten die Vollnarkose ein. Über wenige, kaum sichtbare Punktionen bringt der Chirurg feine Instrumente, Licht und eine sterile Videokamera in die Bauchhöhle; etwas Kohlendioxid hebt die Bauchdecke von den Organen ab und schafft Platz und Sicht.
  2. Kleine MagentascheKnapp unterhalb der Speiseröhre teilt ein Klammernahtgerät (Stapler) den Magen – es schneidet und verschließt das Gewebe im selben Schritt, eine aufwendige Handnaht ist nicht nötig. Es bleibt eine kleine, rundliche Tasche (Pouch) mit 50–100 ml; der verschlossene Restmagen bleibt im Körper und hat nur noch nach unten Kontakt zum Verdauungssystem.
  3. Anschluss an den DünndarmDer Dünndarm wird im Bereich des Jejunums durchtrennt; das untere Ende wird direkt an die Magentasche angeschlossen (gastrojejunale Anastomose). Die Nahrung umgeht so den Magen.
  4. Y-VerbindungDas obere, lose Ende wird weiter hinten wieder an den Dünndarm angeschlossen (Y-Anastomose). Speisebrei und Verdauungssäfte treffen später zusammen, nur ein Teil der Nährstoffe wird verwertet – damit ist der Bypass komplett.
  • DeutschlandNiederlandeDr. ScheffelFacharzt für Allgemein- und Adipositaschirurgie
  • DeutschlandÖsterreichProf. MillerFacharzt für Allgemein- und Visceralchirurgie
  • DeutschlandDr. SchüderFacharzt für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie / Facharzt für spezielle Visceralchirurgie
  • DeutschlandM. MargolinsFacharzt für Allgemeinchirurgie

Alle Fachärzte

Nach der OP: Schritt für Schritt zurück in den Alltag

Auch ohne großen Bauchschnitt bleiben nach der OP Restrisiken. Deshalb bleiben Sie einige Nächte in der Klinik, wo unser examiniertes Pflegeteam Sie betreut.

Nach dem Eingriff überwachen wir Sie zunächst im Aufwachraum, danach geht es auf die Station, wo Sie bald die ersten Schritte machen. In den Tagen in der Klinik achten wir besonders auf Ihre Erholung, Ihren Kreislauf, Ihre Schmerzen und darauf, wie Sie die ersten Schlucke Flüssigkeit vertragen. So geht es typischerweise weiter:

  1. 1–3 NächteStationär betreutMit einigen Nachuntersuchungen und Blutwerten vor der Entlassung.
  2. nach rund 14 TagenZurück in den AlltagBis dahin sind Sie in der Regel nicht gesellschafts- und arbeitsfähig.
  3. lebenslangVitamine und KontrollenPräparate nach Ihren Blutwerten beugen einem Mangel vor.

Ernährung nach dem Magenbypass: der Kostaufbau in vier Stufen

Nach der OP gewöhnt sich Ihr Körper an die kleine Magentasche und den neuen Weg der Nahrung, und die neuen Verbindungen brauchen Zeit zum Heilen. Deshalb bauen Sie die Ernährung in festen Stufen wieder auf – begleitet von einem Ernährungskonzept für die ersten 8 Wochen und von Ihren Coaches.

Auf Dauer zählt, wie Sie essen: langsam und in kleinen Bissen, Eiweiß zuerst, ausreichend trinken – und täglich die Nahrungsergänzung, die zu Ihren Blutwerten passt. Süße Getränke, Zucker und schnelle Kohlenhydrate meiden Sie besser: Sie liefern viele Kalorien und können nach dem Bypass Beschwerden auslösen.

Zwei Mitarbeiterinnen von Weight Doctors® mit frischem Obst und Gemüse
  1. Flüssige KostIn den ersten 4–6 Wochen ernähren Sie sich flüssigkeitsbasiert. So können Magentasche und Verbindungen in Ruhe heilen.
  2. Weiche KostIst bei der Kontrolluntersuchung alles gut verheilt, kommen weiche, leicht verdauliche Speisen dazu – in kleinen Mengen.
  3. Kleine, eiweißreiche MahlzeitenSchritt für Schritt kehren feste Lebensmittel zurück. Eiweiß steht an erster Stelle, die Portionen bleiben klein.
  4. Normal essen, bewusst bleibenAm Ende essen Sie wieder ohne besondere Einschränkungen, nur in deutlich kleineren Mengen als früher.

Welche Ergebnisse sind möglich?

Ergebnisse sind individuell verschieden. Die Veränderungen nach der OP kommen rasch, körperlich wie emotional, und können anfangs überfordern. Ein dauerhaft gehaltener Gewichtsverlust gelingt nur mit einem neuen Alltag aus ausgewogener Ernährung und Bewegung – dabei helfen Ihnen Ihr Coach, die Weight Doctors® App mit Weight Doctors® Mira und das Weight Doctors® 360° Ernährungscoaching.

Langfristig kann eine Magen-OP Folgendes bewirken:

  • Erheblicher Gewichtsverlust, im Idealfall bis zum Normalgewicht
  • Besserung bei Diabetes mellitus Typ 2
  • Niedrigerer Blutdruck und niedrigere Cholesterinwerte
  • Weniger Atempausen im Schlaf (Schlafapnoe) und weniger Sodbrennen, Erleichterung bei Asthma
  • Entlastete Gelenke, mehr Mobilität und Belastbarkeit
  • Bessere Stimmung, mehr Selbstwertgefühl, weniger Migräneanfälle

Überschüssige Haut danach? Nach einem großen Gewichtsverlust stehen viele vor überschüssiger Haut. Straffung, Fettabsaugung oder Bodylift bietet Weight Doctors® RESHAPE – durch Fachärztinnen und Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Ergebnisse sind individuell verschieden. Die Bilder zeigen Patientinnen und Patienten von Weight Doctors®, die ihrer Veröffentlichung zugestimmt haben.

Risiken und Nebenwirkungen: was Sie vorher wissen sollten

Der Magenbypass ist ein großer Eingriff mit dauerhaften Folgen für die Verdauung. Wie bei jeder Operation kann es zu Komplikationen kommen, etwa zu Nachblutungen, Wundinfektionen, Undichtigkeiten an den Nähten oder Blutgerinnseln; Ihr persönliches Risiko hängt stark von Ihrem Gesundheitszustand ab. Dazu kommen Nebenwirkungen, die typisch für den Bypass sind:

Überwachungsplätze mit Monitoren in der Weight Doctors® Nationalklinik
  • Dumping-SyndromWeil die Nahrung schneller in den Dünndarm gelangt, können kurz nach dem Essen Übelkeit, Herzrasen oder Schwindel auftreten, 1–3 Stunden später auch Zittern und Heißhunger durch Unterzucker. Mehr zum Dumping-Syndrom.
  • NährstoffmangelWeil ein Teil des Dünndarms umgangen wird, nimmt der Körper Vitamine und Mineralstoffe schlechter auf, etwa Vitamin B12, Eisen oder Kalzium. Präparate und regelmäßige Blutkontrollen beugen einem Mangel vor.
  • GallensteineDer rasche Gewichtsverlust kann die Bildung von Gallensteinen und Erkrankungen der Gallenblase begünstigen. Beschwerden im Oberbauch sollten Sie deshalb zeitnah abklären lassen.
  • Erneute ZunahmeMit den Jahren können sich Magentasche oder Verbindung weiten, und die Wirkung kann nachlassen. Dann lässt sich der Bypass endoskopisch oder operativ anpassen – mehr unter Wieder zugenommen nach Magen-OP.

So senken wir die Risiken: mit gründlichen Voruntersuchungen, einer Operation durch spezialisierte Fachärztinnen und Fachärzte und einer Nachsorge, die Mängel und Beschwerden früh erkennt. Treten später Probleme auf, hilft die Sprechstunde von Weight Doctors® REVISION – auch wenn Sie anderswo operiert wurden.

Bypass, Schlauchmagen oder Extended Sleeve?

Viele stehen vor der Wahl: so schonend wie möglich mit einer Magenverkleinerung ohne OP – oder gleich eine Operation aus Weight Doctors BARIATRICS®? Die Alternativen zum Bypass im Überblick:

  • Extended Sleeve (Weight Doctors SLEEVE®)Ganz ohne Operation, ambulant und ohne Klinikaufenthalt. Endoskopisch werden im Magen meist 4–6 Fäden in einem O- oder Z-Muster gesetzt, die das Gewebe raffen; nur am oberen Ende bleibt ein kleines Reservoir. Je mehr Fäden, desto stärker die Verkleinerung. Mehr zum Extended Sleeve mit OverStitch.
  • Schlauchmagen (Gastric Sleeve)Das weniger invasive der beiden Magen-OPs mit der schnelleren Erholung. Der Magen wird der Länge nach verkleinert, der größere Teil entfernt; es bleibt ein Schlauch mit 150–200 ml, der über weniger Platz und weniger Hungerhormon wirkt. Mehr zur Schlauchmagen-OP.
  • MagenbypassDie stärkste Veränderung unter den Magen-OPs – zur kleinen Magentasche kommt die Umleitung des Dünndarms. Sinnvoll vor allem bei sehr hohem BMI, großem Abnehmziel, Reflux oder wenn Süßes schwer loszulassen ist.
  • Gemeinsam entscheidenWelcher Weg zu Ihnen passt, klären wir im Beratungsgespräch – nach Ihrem BMI, Ihren Begleiterkrankungen, Ihren Essgewohnheiten und Ihrem Abnehmziel. Den direkten Vergleich aller Verfahren finden Sie in der Leistungsübersicht.
LeistungMagenbypassSchlauchmagen
TechnikRoux-en-Y oder Omega-LoopVertikale Sleeve-Gastrektomie (LSG)
PrinzipVerkleinerung plus Umleitung des DünndarmsVerkleinerung ohne Umleitung
BMI-Empfehlungab 45ab 40
Magenverkleinerung85–90 %75–80 %
Abnehmzieldeutlich mehr als 40 kg40–50 kg
OP-Dauerca. 120–150 Minutenca. 75 Minuten
Klinikaufenthalt1–3 Nächte stationär1 Nacht stationär
Umkehrbartheoretisch ja, aber sehr aufwendignein
Weight Doctors® Appinklusiveinklusive

Magenbypass

Technik
Roux-en-Y oder Omega-Loop
Prinzip
Verkleinerung plus Umleitung des Dünndarms
BMI-Empfehlung
ab 45
Magenverkleinerung
85–90 %
Abnehmziel
deutlich mehr als 40 kg
OP-Dauer
ca. 120–150 Minuten
Klinikaufenthalt
1–3 Nächte stationär
Umkehrbar
theoretisch ja, aber sehr aufwendig
Weight Doctors® App
inklusive

Schlauchmagen

Technik
Vertikale Sleeve-Gastrektomie (LSG)
Prinzip
Verkleinerung ohne Umleitung
BMI-Empfehlung
ab 40
Magenverkleinerung
75–80 %
Abnehmziel
40–50 kg
OP-Dauer
ca. 75 Minuten
Klinikaufenthalt
1 Nacht stationär
Umkehrbar
nein
Weight Doctors® App
inklusive

Abnehmziel und Werte sind Orientierungswerte – Ergebnisse sind individuell verschieden.

Was kostet ein Magenbypass – und was zahlt die Krankenkasse?

Als Selbstzahler erhalten Sie den Magenbypass mit Weight Doctors BARIATRICS® ab 2.500 €; den genauen Betrag legen wir im Beratungsgespräch fest. Enthalten sind die privatärztliche Vor- und Nachsorge, Laboruntersuchungen, Anästhesie, der Klinikaufenthalt mit Medikamenten und Material, ein Jahr Weight Doctors® App mit digitaler Waage und Weight Doctors® Mira sowie zwei 3D-Bodyscans.

Ohne Krankenkasse können Sie sofort starten, und selbst getragene Behandlungskosten sind unter Umständen als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzbar. Privatversicherte haben erfahrungsgemäß einfachere Bedingungen: Ist der Eingriff medizinisch notwendig, übernehmen viele private Versicherungen die Kosten ganz oder teilweise.

Gesetzlich Versicherte haben bei leitliniengerechter medizinischer Indikation die Chance, dass die Krankenkasse die Operation übernimmt – in der Regel ab einem BMI von 40 oder ab 35 mit anerkannten Begleiterkrankungen. Entschieden wird im Einzelfall; ohne medizinische Notwendigkeit zahlt die Kasse in der Regel nicht. Meist geht ein 6-monatiges multimodales Konzept (MMK) voraus, das selbst keine Leistung der Krankenkasse ist. Bei einer Primärindikation, also einem BMI ab 50 oder ab 35 mit austherapiertem Typ-2-Diabetes, ist eine Sofort-OP ohne vorheriges MMK möglich.

Einen Antrag stellen Sie nicht, und mit Ihrer Krankenkasse müssen Sie nicht sprechen: Vor der OP prüfen wir für Sie alle Voraussetzungen, die Abrechnung folgt direkt nach der OP. Wie das im Einzelnen läuft, lesen Sie im Beitrag Magen-OP und Krankenkasse. So teilen sich die Kosten auf:

Das zahlt die Kasse*

  • Operation durch einen Facharzt
  • Anästhesie
  • Material und Medikamente in der Klinik
  • Doppelzimmer in der Nationalklinik
  • Aufklärung
  • Nachsorge in der Klinik
  • Keine Folgekostenversicherung nötig

* Bei leitliniengerechter medizinischer Indikationsstellung ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich.

Das zahlen Sie privat

  • Privatärztliche Vor- und Nachuntersuchungen

MMK+ Programm

multimodales Konzept inklusive Weight Doctors® MEMBERSHIP all-in

  • App mit Weight Doctors® Mira, Körperwaage und 3D Bodyscan
  • Fachärzte rund um die Uhr
  • Persönlicher Coach
  • Telemedizin und E-Rezept
  • Kommunikation mit der Krankenkasse
  • Freie Klinikwahl für Vor- und Nachsorge
Zwei Wege zur Magenverkleinerung auf Kasse

Üblicher Wegmit Vorab-Antrag bei der Krankenkasse

Weight Doctors®Ohne Vorab-Antrag

BeratungErstgespräch und Indikation
MMKSechs Monate Ernährung, Bewegung und Psychologie
AntragAntrag auf Kostenübernahme mit allen Unterlagen bei der Krankenkasse
GutachtenPrüfung durch den Medizinischen Dienst
BescheidWarten auf die Entscheidung – bei Ablehnung Widerspruch
OPEingriff nach der Zusage
BeratungWir prüfen Ihre medizinische Indikation: BMI, Begleiterkrankungen, bisherige Abnehmversuche.
MMKSechs Monate Ernährung, Bewegung und Psychologie – wir organisieren alle Termine. Bei Primärindikation entfällt es.
Finale PrüfungVor der OP prüfen wir für Sie alle Voraussetzungen. Sie müssen nicht mit Ihrer Krankenkasse sprechen.Kein Vorab-Antrag
OPIhr Eingriff – die Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse folgt direkt nach der OP.

* Bei leitliniengerechter medizinischer Indikationsstellung ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich.

Mehr zur KostenübernahmeAlle Kosten & Preise

In Raten zahlen: so geht es

Möchten Sie die Kosten über einen längeren Zeitraum verteilen, ist eine Teilzahlung über unseren Partner medipay möglich. Ratenhöhe und Laufzeit bestimmen Sie selbst, medipay prüft Ihren Antrag zügig. Den Antrag stellen Sie gemeinsam mit uns im Beratungsgespräch, telefonisch oder ganz ohne Papier online – mehr unter Bezahlen in Raten.

Voraussetzung ist eine ausreichende Bonität. Im Einzelnen:

  • Erstwohnsitz in Deutschland
  • keine negativen Schufa-Einträge
  • berufstätig oder in Rente, mit frei verfügbarem Einkommen
  • Studierende, Auszubildende sowie Hausfrauen und Hausmänner können eine zweite Person aus demselben Haushalt als Darlehensnehmer eintragen – Elternteil, Kind, Ehe- oder Lebenspartner

Schon ab 278 € im Monat** Finanzierung über medipay, Bonität vorausgesetzt.

Raten online beantragenMehr zur Ratenzahlung

Ihre Fachärzte

In fachärztlicher Hand.

39 Ärztinnen und Ärzte in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Großbritannien und Südafrika – in der Weight Doctors® Nationalklinik in Wertheim und an Ihrem Standort.

  • DeutschlandNiederlandeDr. ScheffelFacharzt für Allgemein- und Adipositaschirurgie
  • DeutschlandÖsterreichProf. MillerFacharzt für Allgemein- und Visceralchirurgie
  • DeutschlandPD Dr. WichmannFachärztin für Visceralchirurgie & Spezialistin für Endobariatrie
  • DeutschlandM. MargolinsFacharzt für Allgemeinchirurgie
  • DeutschlandM. ShalabiFacharzt für Allgemein- und Visceralchirurgie
  • DeutschlandNiederlandeDr. JennerFacharzt für Visceralchirurgie / spezielle Visceralchirurgie
  • DeutschlandDr. SchüderFacharzt für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie / Facharzt für spezielle Visceralchirurgie
  • DeutschlandA. SaberFacharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
  • NiederlandeProf. GreveFacharzt für Visceral- und Adipositaschirurgie
  • SüdafrikaDr. HanningtonFacharzt für Chirurgie
  • SüdafrikaDr. MabeFachärztin für Chirurgie
  • SüdafrikaDr. WolmaransFachärztin für Chirurgie

Alle Fachärzte

Häufige Fragen

Fragen zu Weight Doctors BARIATRICS® Magenbypass

Ihre Frage ist nicht dabei? Im Beratungsgespräch nimmt sich Ihr Facharzt Zeit dafür.

Was passiert beim Magenbypass mit dem Restmagen?

Er bleibt im Körper, ist aber stillgelegt: Die Nahrung läuft über die kleine Magentasche direkt in den Dünndarm. Der Restmagen bleibt über den Dünndarm mit dem Verdauungstrakt verbunden, sodass seine Verdauungssäfte weiter abfließen und etwas später zum Speisebrei kommen. Das unterscheidet den Bypass vom Schlauchmagen, bei dem ein Großteil des Magens entfernt wird.

Ab welchem BMI kommt ein Magenbypass infrage?

Wir empfehlen den Magenbypass ab einem BMI über 45, in Ausnahmefällen auch darunter. Für eine Magen-OP gilt bei uns ein BMI um 40 als Untergrenze. Für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse gilt in der Regel ein BMI ab 40 oder ab 35 mit anerkannten Begleiterkrankungen.

Wie lange dauert eine Magenbypass-OP?

Die Operation dauert etwa 120–150 Minuten und findet in Vollnarkose statt – in Schlüssellochtechnik, also über wenige kleine Einstiche statt eines großen Bauchschnitts. Zurück bleiben 3 kleine Narben, etwa so groß wie ein kleines Muttermal.

Wie ist der genaue Ablauf einer Magenbypass-OP?

Vorab klärt eine gastroenterologische Voruntersuchung, ob etwas gegen die OP spricht. Der Eingriff erfolgt laparoskopisch in Vollnarkose. Danach bleiben Sie in der Regel 1–3 Nächte stationär, betreut von erfahrenem Pflegepersonal; vor der Entlassung folgen einige Blutuntersuchungen. Für eine gute Heilung ist danach 4–6 Wochen lang eine spezielle flüssigkeitsbasierte Nahrung vorgegeben. Nach einer gastroenterologischen Kontrolluntersuchung bauen Sie Ihre Ernährung mit unseren Coaches schrittweise bis zum Normalzustand wieder auf.

Wann kann ich nach dem Bypass wieder arbeiten?

Rechnen Sie damit, etwa 14 Tage nicht gesellschafts- und arbeitsfähig zu sein. In der Klinik bleiben Sie 1–3 Nächte; wann Sie körperlich wieder voll belastbar sind, besprechen wir individuell mit Ihnen.

Wie viel nimmt man mit einem Magenbypass ab?

Das lässt sich vorab nicht sicher sagen: Ergebnisse sind individuell verschieden. Sie hängen von Ihrem Ausgangsgewicht und Stoffwechsel ab, davon, wie konsequent Sie Ernährung und Bewegung umstellen, und davon, ob Sie die Nachsorge wahrnehmen. Gedacht ist der Bypass für Menschen mit großem Abnehmziel, meist deutlich mehr als 40 kg. Welches Ziel für Sie realistisch ist, besprechen wir offen mit Ihnen.

Was ist der Unterschied zwischen Roux-en-Y- und Omega-Loop-Bypass?

Beides sind Varianten des Magenbypasses. Beim Roux-en-Y-Bypass wird der Dünndarm in Form eines Y neu verbunden. Der Omega-Loop-Bypass (OLB) wird oft Mini-Bypass genannt, ist aber keineswegs „mini“, sondern mindestens genauso invasiv. Welche Variante bei Ihnen sinnvoll ist, besprechen wir mit Ihnen.

Kann man einen Magenbypass rückgängig machen?

Theoretisch ja, denn anders als beim Schlauchmagen wird kein Teil des Magens entfernt: Der Restmagen bleibt im Körper. Eine Rückverlegung ist aber sehr aufwendig und mit Risiken verbunden, deshalb ist der Bypass als dauerhafte Lösung angelegt. Treten Probleme auf oder lässt die Wirkung nach, sind gezielte Anpassungen möglich, etwa mit Weight Doctors® REVISION.

Was kostet ein Magenbypass?

Der Magenbypass gehört zu Weight Doctors BARIATRICS®, für Selbstzahler ab 2.500 €, inklusive privatärztlicher Vor- und Nachsorge. Eine Ratenzahlung über medipay ist möglich. Alle Preise im Überblick: Kosten & Preise.

Übernimmt die Krankenkasse den Magenbypass?

Bei leitliniengerechter medizinischer Indikation besteht die Chance auf Kostenübernahme. Einen Vorab-Antrag gibt es bei uns nicht: Vor der OP prüfen wir für Sie alle Voraussetzungen, abgerechnet wird direkt nach der OP. Mehr dazu unter Magenverkleinerung und Krankenkasse.

Ist der Bypass bei Sodbrennen besser als der Schlauchmagen?

Bei einer bestehenden Refluxerkrankung raten wir vom Schlauchmagen ab; dann ist der Bypass oft die sinnvollere Wahl. Auch wenn nach einem Schlauchmagen Reflux auftritt, kann eine Umwandlung in einen Bypass infrage kommen – mehr unter Reflux nach Schlauchmagen.

Was muss ich nach einem Gastric Bypass beachten?

Der Bypass verändert Ihre Verdauung grundlegend. Lebenslang nehmen Sie deshalb Nahrungsergänzungsmittel ein, um einer Mangelernährung vorzubeugen: täglich Multivitaminpräparate, je nach Blutwerten auch Vitamin-D-, Vitamin-B-, Eisen- und Kalziumpräparate. Langfristig sind die Ergebnisse besser, wenn Sie sich gesund ernähren, die Präparate regelmäßig einnehmen und Ihre Blutwerte kontrollieren lassen.

Wie verhindere ich, nach dem Bypass wieder zuzunehmen?

Der Bypass ist ein starkes Hilfsmittel – wie dauerhaft das Ergebnis ist, entscheidet aber auch Ihr Alltag. Die häufigsten Gründe für eine erneute Zunahme sind Bewegungsmangel, ständiges Snacken, Fast Food sowie zuckerhaltige, Light- und alkoholische Getränke. Ihr Weight Doctors® Team unterstützt Sie mit Ernährungs- und Bewegungsangeboten, persönlich und in der App.

Gibt es Risiken im Zusammenhang mit einer Magenbypass-OP?

Ja, wie bei jeder Operation. Dazu gehören: Infektion durch austretende Magensäfte in die Bauchhöhle, Wundinfektionen an den Einstichstellen, Schwächung der Bauchwand oder Bauchwandhernien, Gallenblasenerkrankungen oder Gallensteine durch den schnellen Gewichtsverlust, Blutgerinnsel mit möglicher Lungenembolie sowie Vitaminmangel, dem Präparate, Nachsorge und Blutkontrollen vorbeugen können. Wie bei jeder Operation können lebensgefährliche Notsituationen eintreten, etwa durch die Narkose oder eine unentdeckte Komplikation nach der OP.

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